Ein Rennen zum Vergessen

Genf

Am vergangenen Samstag startete Stefanie Barmet in Genf zu ihrem zweiten 800-Meter-Lauf der Freiluft-Saison 2016. Nach einer fast einstündigen Verspätung wurde zur Verwunderung der Egolzwilerin nicht wie üblich in Bahnen, sondern auf der Linie gestartet. Wie schon so oft missriet der 24-Jährigen der Massenstart völlig und sie fand sich am Ende des starken Feldes wieder. In der Folge konnte sie sich zwar leicht nach vorne arbeiten, dennoch wurde sie immer wieder ausgebremst. So passierte sie die 400-Meter-Marke in viel zu langsamen 64.5 Sekunden. Nach 450 Meter geriet die vor ihr laufende Athletin ins Stolpern. Stefanie Barmet konnte einen Sturz knapp vermeiden und versuchte in der Folge zur Spitzengruppe aufzuschliessen – ohne Erfolg. Im Kopf hatte sie nach rund 700 Meter bereits aufgegeben und lief schliesslich nach 2:08.96 als Achte ins Ziel. Das Rennen wurde von der Engländerin Emily Dudgeon in guten 2:04.55 gewonnen. Lore Hoffmann (CA Sierre) lief in 2:05.34 auf Rang zwei. Der Ärger über den schlechten Start und das verkorkste Rennen waren bei der Germanistik-Studentin verständlicherweise gross. «Es ist extrem schade, dass ich mir die Wettkämpfe mit starker Konkurrenz immer wieder selbst verbocke. Nun heisst es weitertrainieren und am Meeting Bonus Track in Nottwil eine gute Reaktion zu zeigen.»