Cross EM Tilburg

Flavia konnte sich zum fünften Mal in Folge für die Cross-Europameisterschaften qualifizieren. Das EM-Abenteuer startete am Freitag, 7. Dezember. Zusammen mit 18 weiteren Schweizer Läuferinnen und Läufern sowie fünf Betreuern ist Flavia von Zürich über Amsterdam nach Tilburg gereist. Nach einem lockeren Footing durch «unser Zuhause»; den Safari Park, dem Abendessen und dem erstem Teammeeting waren dann alle müde. Am Samstagvormittag stand die Besichtigung des Wettkampfgeländes auf dem Programm. Die Strecke hat sich im Vergleich zum Qualilauf vor zwei Wochen nicht gross verändert. Durch den Regen ist sie etwas schlammiger geworden. Wieder mal so richtig Cross; was Flavia gefreut hat.

Foto: Daniel Mitchell

Sonntag; Renntag
Das Wetter war abwechslungsreich. Durch die Wolkendecke vermochte ab und zu sogar die Sonne etwas durchzublinzeln. Und auch Regen war dabei. Die Temperaturen lagen bei angenehmen 9 Grad Celsius.
Um 11:35 Uhr ging es los: Die Startgerade war lang und Flavia wusste, dass sie voll lossprinten muss, um sich nicht am Ende des Feldes wieder zu finden. Von Zwischenrang 38 nach der ersten kleinen Runde (1km) lief die mittelstreckler-Athletin auf den 23. Zwischenrang hervor. Zwischenzeitlich lag Flavia sogar auf Rang 15. Diese Position verlor die 22-jährige dann leider in der letzten Runde wieder. «Ich war mir nicht sicher, ob wir jetzt schon auf der Schlussrunde sind oder ob wir noch eine Runde à 1500 Meter zu absolvieren haben. Als es dann auf die langgezogene Zielgerade ging, bemerkte ich, dass es wirklich schon zu Ende ist.» So lief Flavia als 20. ins Ziel. «Schade, dass es nicht für einen Rang unter den besten 20 gereicht hat… ein dummer Zählfehler von mir. Im Nachhinein muss ich gestehen, dass es mit einer Runde mehr wahrscheinlich nicht besser ausgegangen wäre. Denn ich war ziemlich am Ende meiner Kräfte.»
Dank dem sehr starken vierten Rang ihrer Teamkollegin Chiara Scherrer, erreichte das U23 Team mit Lara Alemanni, Chiara und Flavia in der Teamwertung den 8. Rang von 13 klassierten Teams. «Da ich in der Woche vor den Europameisterschaften mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, war ich froh, am Renntag wieder «fast gesund» antreten zu können.»

«Die Europameisterschaften waren ein SUPER Erlebnis. Die zahlreichen Zuschauer sorgten für grossartige Stimmung, die Strecke war cool und das Feeling, im Schweizer Nationaldress laufen zu dürfen, ist einfach super.»

Foto: Daniel Mitchell

Cross EM

Der erste von zwei Qualifikationsläufen für die Cross-Europameisterschaften (9. Dezember) fand am 11. November in Regensdorf statt. Die LäuferInnen hatten einen coupierten Rundkurs à 1000m auf der Wiese zu absolvieren. Nach ihrem 10-tägigen Trainingslager mit Swiss Athletics Ende Oktober in Tenero fühlte sich Flavia bereit.

Zusammen mit den EM-Teilnehmerinnen Fabienne Schlumpf und Chiara Scherrer sowie zwei U20-Athletinnen lief die Ufhuserin die ersten Runden. Gegen Rennende konnte sich Fabienne vom Rest des Feldes absetzen. Flavia lief als zweite U23-Athletin (hinter Chiara) auf den 3. Rang overall. Dank dem relativ geringen Rückstand von 24 Sekunden auf Chiara und 36 Sekunden auf Fabienne war sie zufrieden mit ihrem Rennen.

Zwei Wochen später fand der zweite Qualilauf auf der Original-EM-Strecke in Tilburg (Holland) statt. Dieser Lauf wird von Swiss Athletics im Hinblick auf die EM viel stärker gewichtet. Da Flavia in den vergangenen zwei Jahren auch schon in Tilburg die Quali für die EM zu laufen hatte, kannte sie die Strecke. «Ich hatte aus dem letzten Jahr die hohen künstlich aufgeführten Sandhügel sowie die grossen Baumstämme in Erinnerung. Weil diese meine Schwachstellen waren, habe ich im Voraus ein Extra-Hindernis-Training absolviert.»
Die Strecke führte über eine lange, sandige Startgerade, dann einem kleinen See entlang, über die erwähnten Baumstämme, dann durch den hügeligen Wald mit vielen Richtungswechseln und schlussendlich zurück auf die Startgerade über zwei künstliche Hügel. Nach 8,3km/ 5 Runden konnte die mittelstreckler-Athletin das Rennen in einem internationalen Feld auf dem 10 Platz beenden. Damit belegte Flavia hinter der Ostschweizerin Chiara Scherrer den zweiten Rang in der U23 Kategorie.

Am Dienstag gab Swiss Athletics die Selektion bekannt. Flavia darf am 9. Dezember zum fünften Mal in Folge an den Cross-Europameisterschaften teilnehmen. «Ich freue mich riesig darauf, nochmals auf dieser coolen Strecke laufen zu dürfen. Und da wir in unserer Kategorie von Swiss Athletics zu dritt nominiert wurden, können wir auch als Team auf die Jagd nach einem guten Resultat gehen. In Holland ist Crosslauf ein Volksfest, dementsprechend wird auch die Stimmung super sein.»

Cross-Saison

Die Crosssaison steht kurz vor dem Saisonhöhepunkt. Hier informieren wir, wie es uns an den bisherigen Wettkämpfen ergangen ist.

Cross Lausanne

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Am 28. Januar sind Yvonne und Flavia sowie Dominik als Trainer und Betreuer an den «Cross de Lausanne» gereist. Die flache, trockene Strecke direkt am See war mit Baumstämmen bespickt, die es zu überspringen galt.Im Rennen über sechs Runden à einem Kilometer lief es den beiden Mittelstreckler- Mitgliedern gut. Yvonne folgte nach dem Startschuss der Läuferin aus Grossbritannien. In stets gleichbleibendem Abstand von ca. 20 Metern folgte Flavia.  Die beiden Spitzenläuferinnen wechselten sich in der Führungsarbeit ab, davonziehen konnte aber weder Yvonne noch die Britin. Nach fünf von sechs Runden konnte Flavia zu den beiden führenden Läuferinnen aufschliessen und diese sogar ein- und überholen. Doch der Abstand nach hinten blieb klein. Schlussendlich konnte Flavia mit 0, 4 Sekunden Vorsprung das Rennen für sich entscheiden. Hinter ihr sprintete Yvonne um den zweiten Platz, welchen sie ganz knapp verpasste.

Cross Gettnau

Am 19. Februar wurde zum 33. Mal der Gettnauer Crosslauf durchgeführt. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen sowie teilweise starkem (Gegen-) Wind nahmen fast 500 Läuferinnen und Läufer am Wettkampf teil. Der Boden auf dem flachen, ein Kilometer langen Rundkurs war trotz Regen an den Vortagen nur auf Teilstrecken morastig.

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Das Eliterennen der Frauen war mit vier Cross-EM-Teilnehmerinnen, darunter Fabienne Schlumpf, die Steeple-Spezialistin und Olympiafinalistin von Rio, stark besetzt. Es galt sechs Runden à 1000 Meter zu absolvieren.
Nach dem Start folgte Yvonne der Zürcherin Fabienne Schlumpf. Sie liess diese jedoch schon bald ziehen und musste nun alleine dem zum Teil starken Gegenwind trotzen. Flavia heftete sich an die Fersen von Martina Tresch. Gemeinsam konnte das Duo die enteilte Yvonne Kägi in der dritten Runde einholen und in der Folge auch distanzieren. In der vierten Runde übernahm Flavia die Führung des Verfolgerduos. Jedoch konnte Martina in der letzten Runde nochmals zusetzen und so ungefährdet hinter der überlegenen Siegerin Fabienne Schlumpf als Zweite ins Ziel einlaufen. Dahinter klassierte sich Flavia auf dem dritten und Yvonne auf dem vierten Rang. Somit konnten die beiden «Einheimischen» Athletinnen einen «Doppelsieg» bei den integrierten Innerschweizer-Crossmeisterschaften feiern.

Cross-SM am 5. März

Am 5. März stehen nun die Cross-Schweizermeisterschaften in Spiegel b. Bern auf dem Programm. Im Langcross über 8 Kilometer werden Yvonne und Flavia versuchen, ein möglichst gutes Rennen zu laufen. Gemeinsam mit Larissa Arnold sind sie zusätzlich als Team der Läuferriege Gettnau gemeldet. Das beste Team kann sich für die Vereins-Cross-Europameisterschaften vom kommenden Jahr qualifizieren. Ebenfalls an den Cross- Schweizermeisterschaften teilnehmen wird Stefanie Barmet teilnehmen. Nach schnellen Hallenrennen und dem Gewinn von SM-Bronze über 800 Meter wird sie im Kurzcross an den Start gehen.

Cross-EM Chia

Die Cross-Europameisterschaften werden jeweils im Dezember ausgetragen. Es ist der letzte Grossanlass im Jahreskalender der Leichtathletik. Die diesjährigen Titelkämpfe fanden bei für Crosslauf ungewohnten Bedingungen in Chia auf Sardinen statt. crossemchia_yf

Knapp 20 Grad Celsius und Sonnenschein. Ein trockener, flacher Rundkurs versprach schnelle Rennen. Im U23-Rennen der Frauen startete für die Schweiz die Ufhuserin Flavia Stutz. Nach zwei Cross Europameisterschaften in der U20-Kategorie war dies bereit ihr dritter Einsatz an Cross-Europameisterschaften. Das Niveau in der Kategorie U23 wird deutlich höher eingestuft als noch bei den Juniorinnen. Mutig startete die 20-Jährige ins Rennen. Aus dem Mittelfeld aus konnte Stutz Runde für Runde Positionen gut machen. In der letzten von insgesamt vier Runden verliessen Stutz die Kräfte und sie musste sich auf der Zielgeraden noch von einigen Konkurrentinnen überspurten lassen. Der 37. Platz ist eine Platzierung knapp über dem gesetzten Ziel. Flavia liebäugelte vor dem Rennen mit einer Top 30 Platzierung. Viel hat dazu definitiv nicht gefehlt.

Wertvolle Erfahrungen gesammelt

Yvonne Kägi startete in der Hauptkategorie der Frauen. Gemeinsam mit Teamleaderin Fabienne Schlumpf, Martina Tresch und Molly Renfer bildeten sie ein Team. Eine Nation kann sechs Athleten ins Rennen schicken wobei jeweils die vier schnellsten pro Team  für die Nationen-Wertung zählen. Yvonne mag trockene Unterlage und freute sich dementsprechend auf ihren ersten EM-Einsatz bei den Aktiven. Zu absolvieren waren eine Einführungsrunde und anschliessend fünf Runden, was einer Gesamtdistanz von 8.15km entspricht. Von Beginn an ging die Post ab. In der Einführungsrunde befand sich die 29-Jährige in der gewünschten Position im Mittelfeld. Doch schon früh musste Yvonne abreisen lassen und lief fortan ihre eigene Pace. Gegen Ende konnte sie noch einige Gegnerinnen ein- und überholen. Im Rennen in dem Fabienne Schlumpf als Achtplatzierte ihr bestes Cross-EM-Resultat erzielte, lief Kägi auf den 66. Rang. Obwohl die Treuhänderin bei ihrem ersten EM-Einsatz nicht ihr ganzes Leistungsvermögen abrufen konnte, nimmt sie wertvolle Erfahrungen mit nach Hause , welche sie motivieren werden, neue Ziele in Angriff zu nehmen.

Resultate

Cross EM Chia

Cross EM Selektionsläufe

Das internationale Cross-Rennen in Tilburg, welches für mehrere Länder als Selektionslauf für die Cross EM in Chia (ITA) gilt, wird bereits seit 60 Jahren durchgeführt. Auch Swiss Athletics hat dieses attraktive Rennen für die U23 Kategorien und die Aktiven als Quali-Lauf vorgeschrieben.

Flavia Stutz und Yvonne Kägi nahmen den Weg nach Holland bereits am Samstag auf sich. Im Ortsteil „Klein Zwitzerland“ fühlten sich die beiden sofort gut aufgehoben. Die Streckenbesichtigung am Samstag sowie der Blick auf die Startliste verrieten ein schnelles Rennen. Mehrere Athletinnen mit internationalen Wettkampf-Erfahrungen waren gemeldet. Die Strecke präsentierte sich grösstenteils flach mit einigen langen, geraden Abschnitten. Trotzdem wurden die für Crossläufer typischen Eigenschaften mit starken Richtungswechseln, Hindernis- und Sandpassagen gefordert. 16_tilburgyvonne_h

Yvonne Kägi steigert sich

Flavia und Yvonne starteten gemeinsam ins Rennen über acht Kilometer. Für Yvonne galt es nach dem ersten Rennen in Mol eine Leistungssteigerung zu zeigen. Nach einem guten Start fand sie in einer Verfolgergruppe Unterschlupf. Sie meisterte die Aufgabe gut und konnte die Position bis eine Runde vor Schluss halten. In der letzten Runde konnte sie ihren Rhythmus zwar weiterlaufen, ihre Gegnerinnen in ihrer Gruppen konnten sich aber noch etwas steigern. Die 18. Position konnte Yvonne bis ins Ziel verwalten wobei sie auf die Siegerin Fabienne Schlumpf knapp 90 Sekunden verlor. Gegenüber der Leistung vom ersten Qualifikationsrennen hat sich die Ebikonerin steigern können. Für die 29-Jährige waren die beiden Rennen auf jeden Fall eine positive Erfahrung.16_tilburgflavia_h

Flavia Stutz mit Sturz

Flavia möchte sich bereits zum dritten Mal für die Cross Europameisterschaften qualifizieren. Nach zwei erfolgreichen Teilnahmen bei den Juniorinnen (U20) strebt sie 2016 einen Start in der Kategorie U23 an. Für eine Selektion fordert Swiss Athletics eine realistische Chance auf eine Platzierung in der ersten Ranglistenhälfte. Im ersten Selektionslauf in Regensdorf konnte die Ufhuserin ihre gute Form unter Beweis stellen. Trotz einer leichten Erkältung in der Vorbereitungswoche, startete Flavia motiviert zu ihrem zweiten Selektionslauf in Tilburg. Nach einem guten Start hatte die Ufhuserin Mühe in das Rennen zu finden. Der gewohnte „Flavia Steigerungslauf“ fand für einmal nicht statt. Sie konnte aber die Pace regelmässig durchlaufen. In der Schlussrunde stürzte die 20-Jährige auch noch unglücklich über eine Wurzel. Sie brachte sich zwar mit einer eleganten Rolle wieder auf die Beine, musste sich aber mit dem 30. Rang begnügen. Nach dem Zieleinlauf waren beide Athletinnen etwas enttäuscht, doch bereits bei der Heimfahrt freuten sie sich über die gewonnenen Erfahrungen.  Jetzt heisst es den Entscheid der Selektionskommission abzuwarten.

Unterdistanz-Rennen

Nach einer kurzen Erholungsphase stand Yvonne gestern am Spitzenleichtathletik im nationalen 1500-Meter-Lauf im Einsatz.

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Da Yvonne über lange Zeit auf dieser Bahn trainierte und es für sie quasi ein Heimrennen war, freute sich die Ebikonerin trotz fehlendem Mittelstreckentraining sehr auf den Lauf.

Ihre Team-Kollegin Sara Jost verzichtete aufgrund der letzten Wettkämpfe auf einen Start, stellte sich aber als Pacemakerin zur Verfügung. Stefanie entschied sich auf Grund ihrer Saisonplanung gegen einen Start bei Spitzen Leichtathletik Luzern.

Sara hatte die Aufgabe, das Rennen auf eine Endzeit von 4:25 anzugehen, was ihr auch sehr gut gelang. Yvonne versuchte an Seline Scherrer (STV Willisau) dran zubleiben. Bis 500m vor Schluss gelang ihr das Vorhaben und sie konnte an der fünften Position laufen. Danach ging leider nichts mehr. Auf der Zielgeraden wurde sie noch von der jungen Hannah Benoit Bucher überspurtet und lief schliesslich auf den 6. Schlussrang. Mit der Zeit von 4:43 war Yvonne überhaupt nicht zufrieden.  Ihr nächstes Rennen über diese Distanz wird sie in Nottwil am Swiss Meeting Bonus Track bestreiten.

Zwei Top Resultate

Frauenlauf Bern

A2016_Frauenlauf_01m Sonntag 12.06.2016 machten sich Flavia und Yvonne auf zum 30. Frauenlauf in Bern, wo sie beide im stark besetzten Elitefeld über 5km an den Start gingen.
Nach einem zügigen Start, konnten sich die beiden Läuferinnen der LR Gettnau in der ersten Verfolgergruppe einreihen und ein gutes Tempo anschlagen.

Während Flavia nach 3km den Rhythmus steigern konnte, fiel Yvonne in ihren „Langstrecken- Trott“ und musste Sabine Fischer und Flavia ziehen lassen. Flavia konnte das Tempo mitgehen und wurde sehr gute 10. in 17:25. Yvonne konnte sich ab dem 4. km noch einmal steigern und lief in 17.37 als 12. über die Ziellinie.

Beide Athletinnen konnten ihre bisherige Bestzeit auf dieser Stecke deutlich verbessern und waren entsprechend zufrieden mit ihren Leistungen. Flavia konnte sich zudem den Gesamtsieg in der separat gewerteten U23-Kategorie sichern.

Ein Rennen zum Vergessen

Genf

Am vergangenen Samstag startete Stefanie Barmet in Genf zu ihrem zweiten 800-Meter-Lauf der Freiluft-Saison 2016. Nach einer fast einstündigen Verspätung wurde zur Verwunderung der Egolzwilerin nicht wie üblich in Bahnen, sondern auf der Linie gestartet. Wie schon so oft missriet der 24-Jährigen der Massenstart völlig und sie fand sich am Ende des starken Feldes wieder. In der Folge konnte sie sich zwar leicht nach vorne arbeiten, dennoch wurde sie immer wieder ausgebremst. So passierte sie die 400-Meter-Marke in viel zu langsamen 64.5 Sekunden. Nach 450 Meter geriet die vor ihr laufende Athletin ins Stolpern. Stefanie Barmet konnte einen Sturz knapp vermeiden und versuchte in der Folge zur Spitzengruppe aufzuschliessen – ohne Erfolg. Im Kopf hatte sie nach rund 700 Meter bereits aufgegeben und lief schliesslich nach 2:08.96 als Achte ins Ziel. Das Rennen wurde von der Engländerin Emily Dudgeon in guten 2:04.55 gewonnen. Lore Hoffmann (CA Sierre) lief in 2:05.34 auf Rang zwei. Der Ärger über den schlechten Start und das verkorkste Rennen waren bei der Germanistik-Studentin verständlicherweise gross. «Es ist extrem schade, dass ich mir die Wettkämpfe mit starker Konkurrenz immer wieder selbst verbocke. Nun heisst es weitertrainieren und am Meeting Bonus Track in Nottwil eine gute Reaktion zu zeigen.»

Grosse Enttäuschung für Stefanie Barmet an der Sparkassen Gala

Regensburg

Mit hohen Erwartungen war Stefanie Barmet am Samstagmorgen gemeinsam mit dem LC Regensdorf nach Regensburg gereist. Die Vorfreude auf ein tolles Rennen inmitten der starken Konkurrenz war gross. Die Vorbereitung verlief nach Wunsch und so stand die 24-Jährige voller Erwartungen hinter der Startlinie. Sie hatte sich eine Zeit unter 4:20 zum Ziel gesetzt. Von Anfang an reihte sich die Germanistik-Studentin am Ende des 15-köpfigen Feldes ein und ging das hohe Tempo an der Spitze nicht mit. Bis 800 Meter stimmten die Zwischenzeiten und waren mit denjenigen in Oordegem vor gut einer Woche vergleichbar. Doch danach ging nichts mehr. Statt schneller zu werden, wurde die Egolzwilerin langsamer und musste die lange Zeit mit ihr laufenden deutschen Konkurrentinnen ziehen lassen. Am Ende resultierte eine enttäuschende Zeit von 4:28.76. Nun gilt es das schlechte Rennen möglichst schnell abzuhaken, nach vorne zu schauen und zur alten Stärke zurückzufinden. Am kommenden Samstag, 11. Juni, wird Stefanie Barmet in Genf über 800 Meter an den Start gehen und versuchen, ihre Saisonbestzeit von 2:08.68 zu verbessern.

Ergebnisse

Neue Bestzeit für Stefanie Barmet über 1500 Meter

Oordegem

160528_SteffiAnlässlich des IFAM International Flanders Athletics Meeting in Oordegem startete Stefanie Barmet erstmals in dieser Saison über 1500 Meter. Im vergangenen Jahr war die 24-Jährige anlässlich des Abendmeetings Bern in einem gemischten Feld gemeinsam mit ihrem Trainer Stephen Staehli 4:23.60 gelaufen. Diese Zeit wollte die Germanistik-Studentin unbedingt unterbieten. Nach einem guten, schnellen Start bekundete sie im Mittelteil etwas Mühe und musste sich von mehreren Läuferinnen überholen lassen. Die 1000-Meter-Marke passierte sie in der Zeit von 2:52.8. Danach konnte sie das Tempo nicht ganz halten und lief nach 4:21.47 ins Ziel. Damit gelang ihr eine Verbesserung der persönlichen Bestzeit um mehr als zwei Sekunden. «Insgesamt war ich im Rennen zu wenig konsequent. Mit etwas mehr Rennerfahrung liegt sicher noch mehr drin», so die Egolzwilerin. Bereits am kommenden Sonntag wird sie in Regensburg anlässlich der Sparkassen Gala erneut über 1500 Meter antreten und versuchen, ihre Bestzeit zu verbessern.

Resultate